Wirtschaftlicher Totalschaden Auto Rechner

Ökonomischer Totalverlust Auto-Rechner

Im Falle eines technischen Totalschadens kann das Fahrzeug nicht mehr repariert werden. Inwiefern wird der Restwert eines Autos im Falle eines Totalschadens, der durch die Kaskoversicherung gedeckt ist, berechnet? Wenn die Reparaturkosten eines Kraftfahrzeugschadens den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs übersteigen, kann von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgegangen werden. Das Fahrzeug ist ein entscheidendes Kriterium für den Wert eines Autos. Eine Reparatur lohnt sich oder es entsteht ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Ökonomischer Totalschaden - Autoreparatur

Totaler Autoverlust ( tina7si / photolia. com)Wer bei einem Verkehrsunfall nicht körperlich verletzt ist, hat Glück. Als nächstes geht es aber in der Regel um das Auto, für das im schlimmsten Falle ein Totalschaden entstehen kann. Dies ist von einem sowohl technisch als auch gefälschten Totalschaden zu trennen. Was unterscheidet einen wirtschaftlichen Totalschaden?

Bei einer möglichen Instandsetzung muss immer zwischen Realisierbarkeit und Angemessenheit differenziert werden. Angemessenheit bedeutet die wirtschaftliche Effizienz des Schadensfalls. Daher wird von einem ökonomischen Totalschaden gesprochen, wenn sich eine Instandsetzung aus wirtschaftlicher Perspektive einfach nicht mehr rechnet. Das ist der Fall, wenn die geschätzten Instandsetzungskosten größer sind als die Abweichung zwischen dem Neuwert und dem Fahrzeugrestwert.

Der Betrag, der benötigt wird, um ein äquivalentes Auto zu erstehen. Es muss der Fahrzeugzustand vor dem Absturz angenommen werden. Ein Rechenbeispiel: Der Ersatzwert, also der Kaufpreis für ein äquivalentes Auto, beträgt EUR 5000. Das Auto ist nach dem Unglück nur noch 500 EUR schwer (Restwert).

Hier wäre also von einem volkswirtschaftlichen Totalschaden auszugehen. 2. Wie hoch ist der Totalschaden? Ein wirtschaftlicher Totalschaden ist von einem technischen Totalschaden zu trennen. Dies ist dann zu vermuten, wenn Schäden vorliegen, die eine Instandsetzung des Fahrzeugs aus technischen Gründen nicht möglich machen. Im Falle eines ökonomischen Totalschadens wäre eine Instandsetzung grundsätzlich möglich, zahlt sich aber nicht mehr aus.

Im Falle eines Totalschadens ist die Instandsetzung jedoch von vornherein auszuschließen. Ist von einem volkswirtschaftlichen Totalschaden auszugehen, kann das Unfallfahrzeug wiederverkauft werden. Das Versicherungsunternehmen muss dann die Differenzbeträge zum Ersatzwert bezahlen. Der Geschädigte sollte mit dem Versicherungsgeld und dem Verkaufserlös des Unfallfahrzeuges über genügend Mittel verfügen, um ein äquivalentes Auto zu erstehen.

Sogar ein Auto, bei dem ein Totalschaden festgestellt wurde, kann noch veräußert werden. Interessierte, die das Auto zerlegen und die einzelnen Teile recyceln, gibt es immer. Auch hat der Gesetzgeber eine Ausnahmeregelung im Bereich des ökonomischen Gesamtschadens, die so genannte 130%-Regel, vorgesehen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden entsteht, wenn die Instandsetzung kostspieliger ist als der Ersatzwert des PKW.

Der Versicherer muss in diesem Falle keine Reparaturen bezahlen. Aufgrund der 130%-Regel kommt es jedoch zu einer Aufstockung des Betrages, bis zu dem die Versicherungsgesellschaft die Instandsetzung dennoch bezahlen kann. Wenn die Reparaturkosten den Neuwert um maximal 30% überschreiten, gilt die 130%-Regel.

Doch damit diese spezielle Regelung auch wirklich greifen kann und die Versicherungsgesellschaft die Kosten der Instandsetzung trotz eines volkswirtschaftlichen Gesamtschadens übernehmen kann, müssen eine Reihe von Voraussetzungen gegeben sein. Das Fahrzeug wird laut Sachverständigengutachten repariert. Der Werkstatt-Rechnung muss der Versicherungsgesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Stellt der Fahrzeughalter sein Fahrzeug nun trotz Ermittlung eines volkswirtschaftlichen Gesamtschadens instand, hat er Anspruch auf bis zu 130% des Ersatzwertes der Gegenpartei.

Doch nach einer unabhängigen Instandsetzung muss ein Fachmann ein sogenanntes Reparaturzertifikat erstellen. Damit soll verifiziert und bestätigt werden, dass die Anforderungen des Sachverständigengutachtens während der Instandsetzung erfüllt wurden. Selbstverständlich muss die Instandsetzung auch selbstständig, sachgerecht und professionell durchgeführt werden. Eine Abholung der Deckungssumme ist nicht erlaubt und am Ende werden nur wenige Verschraubungen am Auto ausgetauscht.

Von der Versicherungsgesellschaft ist zu verlangen, dass das Auto in den im Sachverständigengutachten vorgesehenen Stand gebracht wird. Eine deutliche Aufarbeitung eines alten Fahrzeugs zu versicherungstechnischen Kosten ist daher nicht möglich. Vielmehr muss die Instandsetzung nach den Angaben im Sachverständigengutachten durchgeführt werden.

Daher muss die Instandsetzung in Übereinstimmung mit dem Sachverständigengutachten durchgeführt werden. Dann wird es schwierig oder gar nicht möglich sein, ein ähnliches Ersatzwagen zu haben. Vielmehr besteht wahrscheinlich ein legitimes Recht, das Auto instand setzen zu wollen, auch wenn es sich um einen Totalschaden handelt. In manchen Fällen können die Kosten für die Instandsetzung größer sein als im Sachverständigengutachten angegeben.

Zum Beispiel, wenn verborgene Fehler bei der Instandsetzung entdeckt werden. Auch in diesem Falle können die Instandsetzungskosten nach der 130%-Regel übertroffen werden, wenn die Fehler auf den Schaden zurückgehen. Was ist, wenn es einen wirtschaftlichen Totalschaden mit einem brandneuen Auto gibt? Neues Auto ( JSB31/ fotolia.com)Dieser Koffer ist besonders nervig. Eine Rückerstattung des neuen Preises ist in der Realität nur zu erwarten, wenn das Auto nicht älter als einen Monat ist.

Ist nun ein wirtschaftlicher Totalschaden ermittelt und das am Unfall beteiligte Fahrzeug verkauft, ist der Fahrzeughalter berechtigt, einen Mietwagen zu nutzen. Dies ist die einzige Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Sie dann von der Versicherungsgesellschaft des Verursachers erstattet werden können.

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