Wiederbeschaffungswert Auto Ermitteln

Ersatzwert ermitteln Auto

Die Formel, nach der der Schadenersatz in der Regel festgelegt wird: Allerdings muss er Ihnen kein Auto "beweisen", das kann ein Missverständnis sein bei einem anderen SV, den Wiederbeschaffungswert durch den Restwert des Autos und den Wiederbeschaffungswert bestimmen zu lassen. Sprung zum Wiederbeschaffungswert oder Restwert - was ist der Unterschied? Wiederbeschaffungswerte: Bestimmung eines Zahlungsanspruchs Die Bezeichnung Wiederbeschaffungswert kann in unterschiedlichen Lebenslagen verwendet werden und ist ein bedeutender rechtlicher Ausdruck. Sowohl nach einem Schadensfall (d.h.

bei der Haftpflicht) als auch bei der Kaskoversicherung ist der Wiederbeschaffungswert von Bedeutung. Die Wiederbeschaffungswerte müssen von einem Sachverständigen ermittelt werden. Der Wiederbeschaffungswert wird verwendet, um den Vergütungsanspruch einer betroffenen Personen in einer besonderen Lage (entweder nach einem Arbeitsunfall oder nach einem Hüllenfall) zu ermitteln.

Es handelt sich also um einen Wert, der zur Bestimmung eines Zahlungsanspruches herangezogen wird. Der Wiederbeschaffungswert kann zunächst als Pauschalbetrag verstanden werden, den eine Einzelperson ausgeben muss, um einen beschädigten oder gestohlenen Gegenstand zu erstehen. Daraus ergibt sich die Frage: Wie viel muss das Unfallopfer ausgeben, um das "gleiche" Auto wieder kaufen zu können (Haftung)?

Beim Wiederbeschaffungswert sind das Lebensalter, der Verschleißgrad und die jeweilige Marktsituation zu berücksichtigen. Kann aufgrund der hohen Lebensdauer oder der Marktsituation ein gegenwärtiger Anteil nicht ermittelt werden, muss er auch in der Theorie ermittelt werden. Auf der Basis allgemeiner Marktkenntnis ist es möglich, einen Preis zu ermitteln, der nach Meinung des Experten für ein Vergleichsfahrzeug erforderlich wäre, wenn es angeboten würde.

Im Einzelfall kann für solche Einzelgeräte ein rechnerischer Wiederbeschaffungswert auf Basis der Wiederbeschaffungskosten errechnet werden. Der Anspruch eines Versicherten oder die Bestimmung des Wiederbeschaffungswerts muss daher unter Beachtung des entsprechenden Kaskovertrages errechnet werden. Bei Unfallschäden wird ein Unfallgutachter eingestellt, der folgende Schäden bzw. Schadenshöhen ermittelt: Das Unfallopfer möchte das Auto komplett und professionell in einer Fachwerkstatt wiederhergestellt haben.

Dies wäre unter den oben genannten Bedingungen bzw. den festgestellten Zahlen auch innerhalb der 130%-Regel ohne Probleme möglich. Hat der Geschädigte das Auto nun für einen Betrag von EUR 12.300,- repariert, hat er einen Anspruch auf Zahlung von EUR 12.300,- gegen die Gegenpartei. Es ist jedoch vorstellbar, dass das Unfallopfer entweder keinen eigenen Sachverständigen bestellt oder sich nicht durch einen Anwalt oder schlecht berät und eine Nachkontrolle zulässt.

Die Sachverständigen der Gegnerhaftpflichtversicherung rechnen nicht mit kleinen, sondern mit größeren Schäden (nämlich den Instandsetzungskosten und dem Restwert). Würde man diese Angaben als richtig annehmen, so würde der Anspruch des Unfallopfers auf Zahlung schlagartig nur noch 5.500,- Euro ausmachen. Der Geschädigte kann sein Auto innerhalb der Grenze von 130% instand setzen und die notwendigen Aufwendungen in Rechnung stellen, da die Instandsetzungskosten den Wiederbeschaffungswert um nicht mehr als 30% überschreiten.

Der Bundesgerichtshof hat in solchen Verfahren das so genannte Integritätsinteresse des Unfallopfers verstärkt und dem Unfallopfer eine Komplettreparatur des geschädigten Fahrzeugs gewährt. Infolgedessen muss die Haftpflicht-Versicherung der Gegenpartei die Kosten der Instandsetzung in voller Höhe übernehmen. Liegt der Reparaturaufwand über 30% über dem Wiederbeschaffungswert, hat der Geschädigte nur Anrecht auf die Wiederbeschaffungskosten.

Die Wiederbeschaffungskosten werden durch Subtraktion des Restwertes vom Wiederbeschaffungswert errechnet. "Bei Totalschäden, Zerstörungen oder Verlusten des Fahrzeuges wird der Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes des Fahrzeuges bezahlt. Die Bezeichnung "Wiederbeschaffungswert" ist vom Gesetz nicht festgelegt. Der Wiederbeschaffungswert ist der Betrag, den Sie für den Erwerb eines äquivalenten Gebrauchtwagens am Tag der Reklamation aufwenden.

Versicherungsgesellschaften bemühen sich oft, den "Wiederbeschaffungswert" anzupassen. Der Wiederbeschaffungswert ist ein notwendiger Parameter, um einen Anspruch auf Zahlung durch den Verletzten oder den Versicherten zu bestimmen, daher ist er ein gängiges Mittel, um exakt diese Größenordnung zu attackieren. Der Wiederbeschaffungswert wird je nach Fall entweder groß oder gering berechnet. Häufig werden auch so genannte "Vergleichsfahrzeuge" eingesetzt, die sich an vielen Stellen vom jeweiligen Wagen unterscheiden, ohne dass das Unfallopfer oder der Versicherte dies bemerkt.

Ist es der Versicherungsgesellschaft gelungen, einen eigenen Sachverständigen berechnen zu lassen, dann ist das betroffene Tier meist in den Brunnen gestürzt, da viele Unfallopfer oder Versicherte entweder nicht wissen, dass sie getäuscht wurden oder sich scheuen, um die Differenz zu klagen. Ersatzwert ist eine gängige "Stellschraube" für Versicherer, da hier viel eingespart werden kann.

Aufgrund der Unkenntnis der Unfallopfer oder der Versicherten können mehrere Mio. EUR pro Jahr ungerechtfertigt eingespart werden. Weil das Sachgebiet um den Wiederbeschaffungswert komplex und umfassend ist, kann Ihnen nur ein Ausschnitt anhand einiger Beispiele vorgestellt werden. Zuallererst sollten Sie wissen, dass Sie sich auf die Untersuchungen Ihres Sachverständigen stützen können.

Gemäß der ständigen Rechtssprechung ist der Sachverständige nicht der Erfüllungsgehilfe des Unfallopfers. Für Sie als Geschädigte heißt das: Wenn der Sachverständige einen Irrtum begeht, darf dies nicht auf Ihre Kosten gehen. Selbst wenn die zu erwartenden Instandsetzungskosten wesentlich höher sind als der Wiederbeschaffungswert, aber immer noch innerhalb der 130-Prozent-Grenze, geht es zu Lasten der gegenüberliegenden Haftpflicht Versicherung, wenn der vom Unfallopfer hinzugezogene Sachverständige den Wiederbeschaffungswert zu hoch ansetzt.

Ein anderes Vorgehen ist nur dann gegeben, wenn der Geschädigte den Sachverständigen fehlerhaft gewählt hat, bei unrichtigen Angaben des Sachverständigen oder bei einer erkennbaren Fehleinschätzung (dies geschieht selten, da dies von der Gegenpartei nicht nachgewiesen werden kann). Verlässt sich der Geschädigte daher auf den ihm vorliegenden Bericht und läßt das geschädigte Auto instand setzen, trägt der Geschädigte das Prognoserisiko.

Bei einem Unfall also auf Kosten der Gegenpartei. "Eine Fehleinschätzung des Sachverständigen - das so genannte Prognoserisiko - geht daher zu Lasten der Gegenpartei, es sei denn, der Unfall ist mitverschuldet oder völlig untypisch und stört die Zuordnung. Wenn der Geschädigte es schafft, sein Auto mit gebrauchten Teilen fachmännisch und komplett reparieren zu lassen, hat die Haftpflichtversicherung der Gegenpartei die tatsächlich entstandenen Instandsetzungskosten auch dann zu erstatten, wenn sie zwischen 100 und 130% des Neuwertes betragen, selbst wenn der vom Schädiger in Auftrag gegebene Gutachter die erwarteten Instandsetzungskosten auf einen Wert oberhalb der 130%-Grenze veranschlagt hat.

Darin enthalten sind auch die Kosten für Sachverständige und Rechtsanwälte. Im Prinzip regeln der Sachverständige und der Anwalt unmittelbar mit der Versicherung der Gegenpartei, ohne dass Sie etwas unternehmen müssen. Zuerst muss der Sachverständige feststellen, wie ein solches Auto wie das geschädigte Auto vorwiegend als Gebrauchtwagen auf dem Verkehr gebracht wird. Er muss sich dabei von der vorherrschenden Eintrittswahrscheinlichkeit leiten lassen, mit der das Auto auf dem Occasionsmarkt handelt.

Gelangt er zu dem Schluss, dass sie nur "der ordentlichen Besteuerung unterworfen" ist, kann die Versicherungsgesellschaft die gesamte Mehrwertsteuer vom Wiederbeschaffungswert (WBW) abziehen. Gleiches trifft zu, wenn der Verletzte "nur" fiktive Abrechnungen vornehmen will. Der Bundesgerichtshof hat in seinem Beschluss vom 9. Mai 2006 unter anderem ausgeführt: "Will der Verletzte seinen Verlust auf der Basis eines Gutachtens fälschlicherweise ausgleichen, ist von dem darin ausgewiesenen Brutto-Wiederbeschaffungswert eine Mehrwertsteuer abzugsfähig.

Aus rechtlichen Gründen ist es nicht zu beanstanden, wenn sich der Richter im Umfang der Schadensabschätzung im Sinn von 287 ZPO an der vorherrschenden Eintrittswahrscheinlichkeit des Fahrzeugs auf dem GW-Markt ausrichtet. Wird jedoch - wie im Falle eines Rechtsstreits - auf den Ersatzkauf und keine Mehrwertsteuer erhoben, so ist dies im Falle einer fingierten Schadensregulierung auf der Basis eines Gutachtens nach der neuen Rechtsvorschrift des 249 Abs. 2 S. 2 BGB nicht zu ersetzen, da diese die Verfügungsfreiheit in dieser Hinsicht einschränkt (siehe Begründung der BT-Drucks. 14/7752 S. 23).

Aus rechtlicher Sicht hätte die Überarbeitung zur Konsequenz, dass auch ein Vorsteuerabzug von 2% Umsatzsteueranteil mit vorherrschender Unterschiedsbesteuerung entfallen müsste, wenn die Gefahr bestehe, dass der Verletzte ein äquivalentes, umsatzsteuerfreies Kraftfahrzeug von Privatpersonen erwerben würde. "Wichtiger Hinweis: Wird ein solches Auto jedoch hauptsächlich auf dem privaten Markt verkauft, kommt die Umsatzsteuer nicht mehr in Betracht, so dass die Umsatzsteuer dann überhaupt keine Bedeutung mehr hat.

Falls die Varianten regelmäßig oder differenziert besteuert werden, hängt es immer noch davon ab, ob der Verletzte nachweisen kann, dass er einen Ersatz erworben hat. Damit ist es egal, ob das Unfallopfer ein Auto mit deklarierter MwSt. erwirbt oder nicht (Urteil vom 1.3.2005). Es ist jedoch schwierig, wenn der Verletzte ein Auto erwirbt, dessen Bruttokaufpreis unter dem Wiederbeschaffungswert des geschädigten Fahrzeuges ist.

Wenn ein Geschädigter zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, richtet sich der Erstattungsanspruch auch nach dem Alter des beschädigten Fahrzeugs: Führt der verletzte Käufer ein Jungfahrzeug, das in die Klasse "typischerweise als regelmäßig zu versteuerndes Gebrauchtfahrzeug" eingestuft wird, treten die Nachteile nicht auf. Die Rückerstattung des Wiederbeschaffungswertes erfolgt nur rein netto. Eine Rückerstattung ist möglich.

Denn erwirbt der Verunglückte ein solches Auto zurück, erhält er die in der Abrechnung angegebene Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück. Aber nicht jeder Entrepreneur steuert ein Jungfahrzeug. Häufig kommt es vor, dass der Käufer zum Abzug der Vorsteuer befugt ist, bei einem Schadensfall aber ein so altes Auto, dass es nicht mehr zum üblichen Gebrauchtfahrzeugbestand des Kfz-Handels zählte.

Der Wiederbeschaffungswert wird in solchen FÃ?llen als steuerlich neutral oder als typisch differenziert besteuert klassifiziert. Hinweis: Hat der Gutachter den Wiederbeschaffungswert zu Recht als steuerlich neutral klassifiziert, weil solche Kraftfahrzeuge in der Regel nur auf dem privaten Markt angeboten werden, muss der Wiederbeschaffungswert auch dann als steuerlich neutral angesehen werden, wenn der Schädiger ein zum Abzug der Vorsteuer befugter Unternehmer ist ( "Landgericht Ulm", Urteile vom 19. Juni 2013 und vom 14. Juni 2013, Slg.

Das ist im Bereich der Kasko noch leichter, da die Kasko-Versicherung z.B. bei Diebstahl des versicherten Fahrzeuges einen hausinternen Sachverständigen beiziehen kann. Der Garantienehmer hat in einem solchen Falle die Option, ein so genanntes Expertenverfahren anzustreben - dies kann dazu führen, dass ein höherer Betrag ermittelt wird und der Anspruch des Garantienehmers dann zunimmt.

Das ist auch möglich, wenn der Versicherte der Ansicht ist, dass der Wiederbeschaffungswert vom Kaskoversicherer unterschätzt wurde.

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