Wertschätzung Pkw

Aufwertung von Pkw

Die Wertschätzung des Autos spiegelt sich in. Für die Bewertung des Fahrzeugs ist der Wert zum Stichtag (Rechtshängigkeit des Scheidungsantrags) zu verwenden. Ästhetische Auffassung und ästhetisches Empfinden des Automobildesigns...

. - Adrian Oehme

Als Designexperten haben Automobil-Designer die Pflicht, die Markenidentität und damit die Markenwerte in eine Form zu überführen, die viele Menschen anspricht (Giannini & Monti, 2003; Carjalainen, 2002). Allerdings gibt es oft keinen direkten Kontakt zwischen Designer und Kunde (Zeisel, 2006). Darüber hinaus beweisen Erkenntnisse aus der kunst- und produktästhetischen Forschung, dass der Aneignung kreativen Wissens und damit der Entfaltung ästhetischen Know-hows ein Wandel in der Erkenntnisverarbeitung von ästhetischen Objekten folgt, der sich in Wahrnehmungen, Bewertungen und Verhaltensweisen manifestiert.

Es ist daher zu vermuten, dass die Präferenzbeurteilungen von Gestaltern und Auftraggebern bei der Ästhetik des Designs nicht immer übereinstimmen. Ziel war es, die Wahrnehmung, Bearbeitung und Auswertung des Automobildesigns durch designungeschulte Menschen transparent zu machen und mit der Bearbeitung von designgeschulten Menschen zu vergleichen, um einen wichtigen Baustein für die gemeinsame Wissensgrundlage und damit eine erfolgreiche Designer-Nutzer-Interaktion zu sein.

Der theoretischen Verankerung der Arbeiten lag das ästhetische Erfahrungs- und Urteilsmodell von Laser, Belt, Öberst und Augustin (2004) zugrunde, das noch nicht vollständig untersuchte Vermutungen über Unterschiede in der Verarbeitung von Ästhetikobjekten zwischen Fachleuten und Laie aufzeigt. Der erste Arbeitsschwerpunkt war die Erforschung der Unterschiede zwischen Konstrukteuren und designorientierten Empfängern bei der Darstellung und Beurteilung bestehender Fahrzeugkonzepte auf dem Verkehr.

Zu diesem Zweck haben 20 design-ausgebildete Testpersonen und 20 designuntrainierte Testpersonen mit selbstgewählten Eigenschaftswörtern die Differenzen zwischen vier vorgestellten Fahrzeugtypen dargestellt. Mit einem Prototyp-Ansatz (Amelang & Zielinski, 2002) wurden die erzeugten Eigenschaften den bestimmten und anschließend eingestuften Markenkennziffern von 10 Autoherstellern zuerkannt.

Im Rahmen der zweiten Untersuchung wurde eine Online-Befragung unter 83 Designstudenten und 98 Testpersonen ohne Design-Ausbildung durchgeführt, um die Kohärenz dieser sechs Maßstäbe zu testen. Darüber hinaus wurden erste Prämissen aus dem Model von Leather et al. (2004) hergeleitet und durch Gegenüberstellung der beiden Teilnehmerkreise hinsichtlich der Beurteilung der vier vorgestellten Fahrzeugtypen für die Waagen mit guter innerer Durchgängigkeit ( "Attraktivität, Fahrdynamik, Verlauf, Qualität") sowie einer gesamtästhetischen Beurteilung, der erforderlichen Auswertezeit und der automobilen Affinität getestet.

Designstudenten und speziell geschulte Konstrukteure gaben radikale Beurteilungen ab als Designamateure, brauchten mehr Zeit für die Beurteilung und waren mehr autoorientiert als die ungeübten Umfrageteilnehmer. Der zweite Arbeitsschwerpunkt war eine konzeptuelle Kombination der Modellannahmen von Leather et al. (2004) und der postulierten Auswirkungen von Objekt-Eigenschaften auf die ästhetischen Beurteilungen (Bern, 1971; Martinale, 1988; Silvia, 2005b).

Insbesondere sollte der Einfluss marktrelevanter Objektmerkmale, wie z.B. des Innovationsgrades, auf die Beurteilung des durch Gutachten moderierten Designs untersucht werden. Im Rahmen der dritten Untersuchung wurden die Entwürfe in einer Online-Befragung von 18 Designstudenten und 20 Studierenden der Fachrichtung Automobiltechnik hinsichtlich Anziehungskraft, Innovationskraft und Ausgewogenheit untersuchte. Entsprechend den Vermutungen wurde nachgewiesen, dass sehr innovatives Gestalten von den designerfahrenen Testpersonen als weniger ansprechend empfunden wird als von den Zuschauern eines Designstudiums.

Auch hier wurde das innovative Konzept von den designorientierten Kreisen als weniger ansprechend erachtet. Diese Differenz wurde jedoch nach mehrmaliger Auswertung der Ergebnisse reduziert. Bezüge zu einer stilistisch aufwendigeren Bearbeitung des Fahrzeugdesigns durch gestalterisch geschulte Zuschauer und einer Autonomie der Ästhetik, begleitet von Sachverstand, als Zeichen einer starken Ästhetikentwicklung wurden festgestellt (Parsons, 1987).

Mit dem in dieser Diplomarbeit entwickelten Fragenkatalog lassen sich die Präferenzen des Fahrzeugdesigns aufwendig messen, die ästhetische Auswirkung mit den angestrebten Werten der Marke vergleichen und die Eindrücke der Nutzer diskutieren.

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