Wertermittlung

Schätzung

Informieren Sie sich über die Bewertung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen! Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Valuation" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Darstellung der wichtigsten Verfahren zur Bewertung von Immobilien: Gutachter, Vergleichswert, Kapitalwert, Immobilienwert und Bewertung durch Makler. Doch wie hoch sind die Kosten für die Wertermittlung einer Immobilie? Bewertung: Möchten Sie den Marktwert Ihrer Immobilie ermitteln?

Ob für Häuser, Wohnungen oder allgemeine Liegenschaften.

Es gibt in Deutschland drei unterschiedliche Bewertungsmethoden, die alle gleichwertig sind: Zum einen werden sie in der Regel in der Bilanz ausgewiesen: Zunächst die Vergleichswertmethode, bei der der entsprechende Marktwert errechnet wird. Es werden vergleichende Preise ähnlicher Objekte hinsichtlich des Preises, der Liegenschaft und der Position verwendet und mit der Liegenschaft abgeglichen. Zum anderen die Materialwertmethode, bei der der Marktwert einer Liegenschaft aus den Baukosten errechnet wird.

Sie wird aus dem Bodenwert, dem Vermögenswert und dem Gebäudewert berechnet. Zum Dritten die Ertragswertmethode, die vor allem dann angewendet wird, wenn eine Liegenschaft bewertet werden kann. Die Ertragswertmethode konzentriert sich auf den Jahresüberschuss für die erzielbare Wertermittlung, d.h. die zu erzielenden Renditen. Die Ertragswertmethode ist grundsätzlich nichts anderes als ein Immobilienpreisvergleich und ergibt sich aus der Addition von Grundstückswert und Ertragswertermittlung der Gebäude.

Die drei Methoden bestimmen den Objektwert aus unterschiedlichen Winkeln, können aber alle zu realitätsnahen Resultaten der Wertermittlung beitragen. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt im Wesentlichen zum Bilanzstichtag und spiegelt damit den aktuell am Kapitalmarkt erreichbaren Zeitwert wider, bei dessen Ermittlung die langfristigen, dauerhaft realisierbaren Merkmale zu Grunde liegen, da die bewerteten Immobilien in der Regel über viele Jahre als Kreditsicherheiten fungieren und daher einer langfristigen Risikobewertung unterworfen werden.

Auch der Beleihungswert spiegelt den Immobilienwert aus der Perspektive des für die Refinanzierung verantwortlichen Kreditinstituts wider. Die Beleihungswerte liegen damit immer unter dem Marktwert. Die Bewertung erfolgt nach mindestens zwei der üblichen Bewertungsverfahren durch den Gutachter, der aus den Resultaten dieser beiden Vorgehensweisen den Marktwert errechnet.

Für Ein- und Zweifamilienhäuser und die meisten eigengenutzten Wohnungen wird der Beleihungswert anhand ihres realen Wertes errechnet. Die tatsächlichen Werte setzen sich aus Grundstückswert, Gebäudewert und Freianlagen zusammen. Der Beleihungswert wird bei Wohngebäuden und anderen Anlageimmobilien auf der Grundlage des Ertragswerts errechnet. Die Ertragswertermittlung basiert auf langfristigen Mieterträgen und repräsentiert den aktivierten Nettoertrag der Immobilie als Sicherheit.

Bei jeder Bewertung sollte jedoch ein geschulter Sachverständiger einbezogen werden, da er in der Regel über eine überdurchschnittlich hohe Expertise in der Immobilienbranche besitzt.

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