Restwertleasing

Restwert-Leasing

Beim Autoleasing kann der Kunde zwischen zwei Modellen wählen: Restwertleasing und Kilometerleasing. Informieren Sie sich über das Restwert-Leasing. Bei einem Volvo Restwertleasing wird der Restwert zu Beginn des Leasingverhältnisses festgelegt. Wahlweise als Kilometerleasing oder als Restwertleasingvertrag. Leasing-Restwert) haben eine kurze Laufzeit.

Restwert-Leasing oder Meilenleasing: Was ist wirklich besser!

Kein großer Aufwand bei der Fahrzeugübernahme, geringe Monatsraten und keine Probleme beim Verkauf von Gebrauchtwagen - das sind die wesentlichen Gründe, warum sich auch bei Privatkunden das Leasinggeschäft immer mehr durchsetzt. Ob Restwertleasing oder Kilometrierung die beste Lösung ist und welche Vor- und Nachteile sich in beiden Fällen ergeben, lesen Sie in diesem Aufsatz.

Einige Unternehmen haben neben dem weitreichenden Meilenleasing auch eine Restwertmiete im Angebot. Der Fahrzeugwert wird zu Vertragsbeginn bei der Fahrzeugrückgabe ermittelt. Mit zunehmendem Alter sinken die Monatsraten. Falls der verbleibende Betrag zu hoch eingestellt ist, so dass er bei Vertragsabschluss nicht erreicht werden kann, wird die Abweichung dem Leasingnehmer in Rechnung gestellt.

Für den Ausnahmefall, dass der Leasingwert des geleasten Fahrzeuges über dem vereinbarten liegt, erhält der Leasingnehmer jedoch in der Regel nicht. Anmerkung: Einige Trader stellen den Residualwert absichtlich auf ein unrealistisches Niveau, um mit niedrigen monatlichen Raten wirbt. Der Zeitraum zwischen Lieferung des Fahrzeuges und Vertragsablauf beträgt in der Regel drei Jahre.

Eine neue Umweltschutzgesetzgebung, Steueränderungen und viele andere Aspekte können dazu führen, dass der ursprüngliche berechnete Betrag nicht mehr gerechtfertigt ist. Im Falle von Restwert-Leasing wird dieses Restrisiko ausschließlich vom Mieter getragen. Diese sollte auf dem Kaufpreis des Händlers basieren, der wesentlich niedriger ist als derjenige, zu dem Vergleichsfahrzeuge auf dem freien Handel sind.

Bei der Berechnung und Risikobeurteilung sind auch die geplanten oder diskutierten Veränderungen der gesetzlichen Regelungen zu berücksichtigen, die sich auf den künftigen Fahrzeugwert auswirken. Es ist auch von großem Nutzen, die unterschiedlichen Möglichkeiten am Ende des Vertrages zu wissen. Der Residualwert entspricht in vielen FÃ?llen nicht dem Einstandspreis.

Das ist normalerweise viel mehr. Restwert-Leasing ist daher eine Berechnung mit vielen Unwägbarkeiten, die dieses Model zu einem verhältnismäßig risikobehafteten Betrieb machen. Aber es gibt eine interessante und übersichtliche Alternative: das km-Leasing. Bei der Berechnung des Kilometerleasings wird nicht von einem ungewissen Restwert ausgegangen, sondern von der Anzahl der während der Mietdauer zurückgelegten km.

Der Betrag der Monatsraten wird daher weitgehend durch den Nutzungsgrad des Fahrzeugs festgelegt. Die Leasingraten sind umso größer, je größer die Laufleistung ist. Wenn Sie nur ca. 10000 km pro Jahr zurücklegen, ist die monatliche Rate dementsprechend geringer als bei ca. 20000 km. Bei der Kilometerpauschale bestimmen die zurückgelegten Wege die Gesamtkosten.

Zusätzlich haben natürlich auch der Preis des Fahrzeuges und die Laufzeit des Vertrages Einfluß auf die Monatsmiete. Selbst bei Abweichung von der vertraglichen Kilometerleistung besteht ein kalkulierbares Risikos. Wenn bei der Fahrzeugrückgabe eine höhere Kilometerleistung gefunden wird, wird ein zusätzlich im Mietvertrag angegebener Wert pro zusätzlichem Kilometer einbehalten.

Damit kann der Auftraggeber exakt kalkulieren, welche Mehrkosten ihm entstehen, wenn er das Auto wesentlich stärker nutzt als bei Vertragsschluss vermutet. Bei einer geringeren Kilometerleistung werden dagegen die geringeren Kilometer ausbezahlt. Oft ist der Preis, den Sie für mehr Kilometer bezahlen müssen, größer als der Preis, der Ihnen für eine weniger intensive Benutzung ausbezahlt wird.

Wenn Sie sich nicht ganz im Klaren sind, ob Sie jährlich 10000 oder 15000 km zurücklegen, ist es ratsam, im Zweifelsfall die höheren Laufleistungen zu wählen. Das sind in der Regel 2.500 km, sowohl für Über- als auch für Unterkilometer. Sie sollten auch diesen wesentlichen Punkt in Ihrem Auftrag sorgfältig durchleuchten.

Sie haben eine Jahresfahrleistung von 10000 Kilometern, die Vertragsdauer liegt bei 36 Monaten mit einer zulässigen Fahrleistung von 2500 Kilometern. Bei einer Fahrleistung von 4.500 Kilometern ist eine Zuzahlung zu leisten (37.000 Kilometer - 300.000 Kilometer (Kilometerstand laut Vertrag) - 2.500 Kilometer (Toleranz) = 4.500 Kilometer).

Das Kilometer-Leasing bringt im Direktvergleich der beiden Leasing-Modelle sowohl für gewerbliche als auch für private Auftraggeber klare Vorzüge. Bei der Restwertleasing können die oft billigeren Monatsraten die erhöhte Finanzierungssicherheit und grössere Transparenz der Kosten beim Kilometer-Leasing kaum überwiegen. Die fast unkalkulierbaren Risiken, am Ende eines Leasingvertrags zur Zahlung aufgefordert zu werden, sind bei der Restwertbewertung deutlich größer als bei einem kilometerbasierten Mietvertrag.

Monatliche Teilzahlungen, eine mögliche Spezialzahlung und auch, was Sie zahlen müssen, wenn Sie Ihr geleastes Fahrzeug widererwartungsgemäß stärker als vorgesehen ausnutzen. Beim Restwertleasing gibt es diese Planbarkeit nicht. Für die Konsequenzen einer zu optimistischen Einschätzung des Restwerts eines Fahrzeuges bei Vertragsablauf ist jedoch allein der Mieter verantwortlich.

Mehr zum Thema