Pkw Händlereinkauf

Autohändler Kauf

Wir betreiben unser Kerngeschäft mit Fahrzeugen der Marken Opel, Ford, Hyundai, Kia, Seat, Skoda und VW, aber auch mit importierten Marken. Die Bezeichnung lässt die Qualität des Verkäufers offen (Händler oder privat). Die Händler zahlen aufgrund ihrer Nebenkosten oft weniger als Privatpersonen. Der Gebrauchtwagenhandel ist für Autohändler heute lukrativer denn je. Erhöhen Sie Ihren Umsatz als Händler durch den Kauf von Gebrauchtwagen.

Fahrzeugtausch für Fachhändler und Reseller

Mit diesem Vertriebssystem können Sie über 15.000 Fahrzeuge plus ca. 10.000 EU-Bestellangebote zu den von Ihnen auf Ihrer eigenen Internetseite berechneten Konditionen anbieten. Zusätzlich werden rund 6.000 Fahrzeuge mit Rabatt prozentual zum Kauf von Fahrzeugen im Inland bereitgestellt und vom Auftraggeber eingerichtet. Schicken Sie niemals einen anderen Gast weg, nur weil Sie sein Traumauto nicht abliefern konnten!

Entscheiden Sie aus einem Angebotsspektrum von knapp 35.000 Fahrzeugangeboten, welche für Ihre Kundinnen und Kunden von Interesse sind - berechnen Sie diese zu Ihrem persönlichen Preis und stellen Sie Ihr umfangreiches Sortiment auf Ihrer eigenen Website vor.

Margen: Das Margengeheimnis beim Autoverkauf

Stefan Bratzel, Ordinarius für Automobilökonomie und Chef des Center of Automotive an der Hochschule Bergisch Gladbach, kann ein wenig aufklären. "Der Materialaufwand beträgt rund 70 % der gesamten Produktkosten. Im Verhältnis zum vom Kunden bezahlten Kaufpreis sind es 50 vH. "Die zweite Preishälfte besteht aus Produktions-, Entwicklungs- und Overheadkosten inklusive Lohn, die zu 25 bis 30 Prozent auf die Rechnung kommen, und allem, was man als Distributionskosten beschreiben kann:

Vermarktung, Reklame, Händlermarge. Irgendwann in diesen 20 bis 25 Prozentpunkten ist auch der Profit des Produzenten, aber nicht verborgen. Der Volkswagen Konzern hat im ersten Vierteljahr dieses Jahr 2.375.000 Fahrzeuge verkauft und ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 2.255.000.000 EUR erzielt. Das sind 949,48 EUR pro Wagen (vom Seat bis zum Bugatti).

Dividiert man das Vorsteuerergebnis der BMW AG durch die Anzahl der abgesetzten Automobile (442. 800 Pkw plus 732 Motorräder), ergibt sich ein Ergebnis von 4235 EUR, auch nach Steuerabzug sind es noch 2774 EUR pro Pkw (VW: 709). "Das ist bei Daimler vergleichbar mit BMW", sagt Stefan Bratzel, "und auch Porsche hat einen Überschuss von rund 1.000 EUR pro Wagen ausgewiesen.

"Man darf die vielen VW-Fahrzeuge für den asiatischen Raum nicht vergessen", sagt Bratzel. Wirklich vergleichbare Werte ergeben sich allerdings nur, wenn die Umsatzsteuer auf 14.265 EUR vom Golfpreis abgezogen wird. Dies ist insofern von Bedeutung, als sich alle weiteren Informationen nur auf den Netto-Preis bezogen werden können, da die Umsatzsteuer in den einzelnen Ländern verschieden ist.

Sie liegt in Deutschland bei 19% und ist damit einer der grössten Einzelartikel beim Automobilkauf. Laut Stefan Bratzel bezahlen wir 8658,50 EUR für Materialien, 4329,25 EUR für Lohn und Gehalt und noch einmal so viel für die Verkaufskosten unseres durchschnittlich 17.317 EUR teuren Volkswagen.

Der Dealer Margin beträgt rund 15 Prozentpunkte, so dass allein der Dealer 2258 EUR erhalten würde. "Im Schnitt macht der Antrieb rund 15 Prozent des Automobilpreises aus", sagt Stefan Bratzel, "plus bis zu zehn Prozentpunkte für das Fahrzeug. "Auch die darunter liegende Karosse und Konstruktion machen 15 Prozent der Kosten aus, und der Innenraum ist in jüngster Zeit zu einem immer größer werdenden Kostentreiber geworden.

Weitere zehn vom Hundert des Fahrzeugpreises entfallen auf Sitz plätze, Cockpits und Innenverkleidungen aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Material- und Ausführungsqualität. Selbst ein kleines Auto kostet etwa zehn vom Hundert des Fahrzeugpreises, und Luxus-Limousinen wie die jetzt gezeigte Mercedes S-Klasse können auch 15 vom Hundert für die nicht sichtbaren Zusatzsysteme bezahlen. Mit einem gut ausgerüsteten S 500 für rund 120.000 EUR gehen allein für rund 20.000 EUR

Im Tagesgeschäft des Handels zählt das alles nicht viel. Dass VW die so genannten Händleranreize erheblich reduziert hat, begründet die derzeitige Situation bei ihm. "Beim VW-Händler gibt es laut Angaben von Dr. Thomas H. G. Dudenhöffer im Rahmen von Sonderaktionen noch 8,6 Prozentpunkte Rabatt (Ford: 11,7, Opel: 13,9), und auch die Internet-Rabatte für einen neuen VW sind von im Schnitt 17,3 auf 13,6 Prozentpunkte gesunken.

Bei den Internet-Brokern sind Opel ("27 Prozent") und Ford ("31,7 Prozent") zu deutlich günstigeren Preisen erhältlich. Andererseits ist der Selbstzulassungsanteil von VW (Firmenwagen, Demonstrationswagen, Tageszulassungen) mit 33% sehr hoch - eine weitere Massnahme, um Neuwagen mit hohem Rabatt auf den freien Verkehr zu bringen. Stefan Bratzel weiss, dass in der Produktentwicklung oft um Cents gehandelt wird, wenn im Verkauf mehrere tausend Euros an unsere Kundschaft verloren gehen.

"Durch die alljährlichen Tarifverhandlungen zwischen Hersteller und Zulieferer werden in der Regel drei bis vier Prozentpunkte eingespart. Serienhersteller wie Opel oder Toyota beschaffen rund 75 Prozent der Bauteile von außerhalb, Premium-Marken wie BMW machen etwas mehr selbst, aber auch 70 Prozent von diesen können geliefert werden. Bei VW ist es genauso, sagt Stefan Bratzel.

Mehr zum Thema