Minivan Vergleich 2015

Vergleich Minivan 2015

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Minivans im Vergleich: Ford B-MAX gegen Skoda, Opel, Kia und Toyota

Sportwagen-Piloten oder Autofahrer großer Fahrzeuge bemerken die fünf hier zum Vergleich versammelten Transporter in der Regel nicht oder nur als Verkehrsbehinderung auf der rechten Fahrspur. Früher fehlten Ford in dieser Kategorie der kleinen Champions, in die der Opel Meriva die gegenläufigen Butterfly-Türen einbrachte. Die stilvolle Serie heisst B-MAX - und besticht durch hintere Gleittür.

Abgerundet wird das Testquintett durch den Skoda Roomster, dessen Modellname bereits nach Großzügigkeit klingen mag, den Kia Venga und den Toyota Verso-S. Falls sinnvoll, dann ist die Devise dieses Vergleichs. Deshalb sind die Transporter mit sparsamen Diesel-Motoren ausgestattet, die mit einem Standardverbrauch von weit unter fünf Liter anlocken. Die Skoda Roomster ist die am kleinsten boxy und betrügt über seine tatsächliche Grösse.

Bis zu 1810 l Fassungsvermögen finden im grosszügig gestalteten Innenbereich Raum. Hier schwächt sich der neue Ford ab, er steht nur vier l über dem 314 l-Motor. Das Fassungsvermögen des Wettbewerbs beträgt 400 l, und auch Opel-Fahrer können dieses Sonderangebot bedenkenlos nutzen: 524 kg können geladen werden - rund 100 kg mehr als im Mitbewerb.

Für Camping-Freunde und Obstgartenbesitzer wichtig: Mit 800 bzw. nur 575 kg haben der Verso-S und der B-MAX die niedrigste Mitnahmekapazität. Vorne sieht der Ford am meisten großzügig aus, auch wegen seiner ebenen Cockpit-Architektur, während der Skoda mit seiner schmalen Innenraumbreite und seinem begrenzten Sitzverstellbereich etwas zurückliegt. Aber er und der Opel sind in der zweiten Startreihe.

Die Außensitze können beim Modell Mercury in einem Winkel nach vorne geschoben werden, um zusätzliche Beinfreiheit zu haben. Mit dem auch in dieser Hinsicht gut funktionierenden Raumteiler können die Außensitze ohne das engere Mittelkissen weiter im Innenraum montiert werden, was die Bewegungsfreiheit deutlich erhöht. Aus objektiver Sicht fahren aber auch zwei Fondpassagiere im Wettbewerb ohne Platzmangel, während Toyota und Ford im Heck mit Kniefreiheit am geizigsten sind.

Passagiere, die sowohl im B-MAX als auch im Vinga lange gefahren sind, wollen etwas mehr Durchfahrtshöhe. Der neue Ford weist - neben der faltbaren Rückenlehne des Beifahrersitzes - nur eine durchschnittliche Schwankungsbreite auf, profitiert aber von der Spätgeburt in der Sicherheitsausstattung: Er ist das einzige Fahrzeug in diesem Vergleich, das mit einem City-Notbremsassistenten ausgestattet werden kann.

Der Ford B-MAX wird häufiger eingesetzt - und man benutzt sie gerne. Auch die B-Säule ist nicht im Weg, so dass die Rückseite des B-MAX sehr komfortabel betreten werden kann. Deutlich weniger bietet das sehr weit öffnende Schmetterlingsportal des Mercedes-Benz und die herkömmlichen Tore anderer Mitbewerber. Auch die Minibusse von Kia, Opel, Skoda und Toyota sorgen für weniger Lärmkomfort: Bei starkem Windgeräusch machen sie auf der Straße auf sich aufmerksam und rumpeln manchmal auf schlechteren Fahrbahn.

Auch der Skoda und noch viel mehr vom Opel senden verblüffend lautstarke Motorengeräusche in den Innenbereich. Besonders der 1,7-Liter-Meriva genagelt nach dem Start kräftig und behält diese Tonhöhe auch beim Anfahren bei. Anders der Ford, dessen Motor von Anfang an ruhig fährt und auch bei hoher Drehzahl keine nennenswerte Geräusche macht.

Der Ford B-MAX vervollständigt den angenehmen Gesamteindruck des kleinen Kindes: Durch die fehlende B-Säule sind die Gurte in die angenehme hohe Rückenlehne eingelassen. Lediglich im Mercedes mit dem gegen Aufpreis verstellbaren AGR-Sitz und im Skoda passt er noch besser. Die Konstrukteure von Ford, Opel und Skoda haben den besten Beitrag zum Fahrwerks-Tuning geleistet.

Die B-MAX ist gelegentlich deutlich dichter als die Modelle Mercedes-Benz Mercury und Cabrio. Allerdings filtriert es Gelenke und Schwingungen besser als Vene und Verso-S, die unwillkürlich reagieren und bei Nichtbelastung störrisch werden. Den Skoda Raumfahrer 1, aber wenn Sie sich nie auf eine bestimmte Raumtemperatur einigen können, müssen Sie den Opel bestellen:

Lediglich der Mériva ist mit einer automatischen Zwei-Zonen-Klimaanlage erhältlich. Im B-MAX stehen dann zwei Optionen zur Verfügung: der erste 5 TE mit 75 TE und der zweite 95 TE, beide in Kombination mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Demgegenüber hat der Mercedes ein komplettes Programm: Der Opel-Van ist mit drei Dieselmotoren zwischen 95 und 130 Pferdestärken erhältlich, der Mittelmotor mit 110 Pferdestärken kann auch mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe bestellt werden.

Eine ähnlich große Vielfalt bietet der Raumfahrer, der das gut sortierte VW-Baukastensystem nutzt. Erhältlich ist der Toyota nur mit dem 90-PS1, wahlweise mit Sechsgang-Schaltung oder dem automatischen Multimodegetriebe.

Der Opel Meriva und der Skoda Roomster waren zum Zeitpunkt der Erprobung nur mit 110 und 105 Pferdestärken erhältlich und hatten daher einen kleinen Leistungsvorteil. Etwas enttäuschend hingegen ist der B-MAX-Motor mit 5,8 l - obwohl er den niedrigsten Standardverbrauch auf dem Markt hat (4,0 l Diesel/100 km).

Die Toyota hat ein geringes Eigengewicht und ein kurzes Getriebe, für seine Spannkraft ist er auf den starken Opel angewiesen. Höchste Fahrleistungen, entsprechender Kraftstoffverbrauch und eine aufgeräumte Fahrkultur machen den Raumfahrer zum Vorreiter. Dabei ist der Ford der einzige mit Trommelbremse am Heck. Der Opel Mercury hingegen verbrennt die besten Umschlagzeiten auf den Untergrund.

Durch sein nicht abschaltbares ESP wird der Raumfahrer sehr sensibel, aber auch sehr effektiv abgebremst. Die gezackte, sich drehende Vene erscheint etwas zügiger. Da der B-MAX direkt hinter und weit vor dem am stärksten untersteuerten Verso-S steht, kann er bei großen Lenkeinschlägen ziemlich unfreiwillig um die Kurve gezwungen werden und wird daher bei der Beurteilung der Verkehrssicherheit mit den wenigsten Zählern angerechnet.

Den Kapitel-Sieg holt sich erneut der ausgewogene Skoda, der Opel und Ford klar voraus ist. Einkäufer eines Kompakt-Vans sind ein preissensitives Zielpublikum, dem Toyota am nächsten kommt: Es ist nicht notwendig zu begreifen, warum z.B. für den B-MAX nur ein aufsteckbares Navigationssystem zur Verfügung steht und eine Installationslösung ausbleibt. Beim Opel hingegen ist nicht zwangsläufig klar, warum so einfache Funktionen wie Licht- und Regensensoren nur in der kostenintensiven Version erhältlich sind.

Der B-MAX ist ein attraktives neues Kompaktfahrzeug auf dem Fahrzeugmarkt. Doch im ersten Test muss sich der Ford gegen den nicht ganz nassen Skoda Raumfahrer durchsetzen. Der Opel Mercury stellt sich auch vor den Ford, der mit seinem etwas müdeeren, nicht besonders verbrauchsarmen Triebwerk punktet. Kia Venga und Toyota Verso zeichnen sich durch sparsame Antriebe und niedrige Einkaufspreise aus.

Dennoch ist der Abstand zum Test-Sieger Skoda groß. Deshalb rückt er vor dem Toyota auf den vierten Rang vor.

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