Listenpreis Kfz

Preisliste Auto

Möglicherweise lohnt es sich auch, nach weniger beliebten Autos Ausschau zu halten. Der Wert wurde als Listenpreis in den Versicherungsvertrag aufgenommen. Der private Nutzungswert kann ohne großen Aufwand pauschal ermittelt werden, wobei lediglich der Listenpreis des Fahrzeugs zugrunde gelegt wird. Das einprozentige Verfahren ist in der Regel günstiger, wenn der Listenpreis bei der Erstzulassung relativ niedrig ist, d.h.

für Kleinwagen oder Altautos. Neues vom Steuerberater in Tübingen/Schwarzwald: Was tun, wenn es für das betreffende Fahrzeug keinen inländischen Listenpreis gibt?

Inländische Listenpreise und Fahrzeugkauf im Inland

Die Niedersachsen AG hat am 15. Oktober 2016 über die Festlegung des Bruttoinlandspreises für so genannte ausländische Fahrzeuge entschieden. Wenn für das betriebsbereite Gebrauchtfahrzeug kein Brutto-Listenpreis im Inland vorliegt und das Auto in Konstruktion oder Typ nicht mit einem Fahrzeugmodell identisch ist, für das ein Brutto-Listenpreis im Inland besteht, muss der Brutto-Listenpreis im Inland abgeschätzt werden.

Praktische HinweiseDer Kostenvoranschlag für ein nach Deutschland importiertes ausländisches Auto kann auf der Grundlage des Kaufpreises des Einführers berechnet werden. Das im Jahr 2013 erstmalig registrierte Auto wurde von der Klägerin zu einem Bruttokaufpreis von 78.900 Euro ersteigert. Nach dem Kaufvertrag besitzt das Auto verschiedene Sonderausstattungen. Die Inlandshändlerin hatte das Auto von einem Einführer für 75.999 Euro netto gekauft.

Weil für dieses Fahrzeugmodell kein Brutto-Listenpreis im Inland bestand und das Auto auch nicht mit einem Inlandsfahrzeug gleicher Bauart und Bauart zu vergleichen war, hatte der Antragsteller den US-Listenpreis auf Basis des Tageskurses ab dem Erwerbszeitpunkt berechnet. Daraus resultierte ein umgewandelter Brutto-Listenpreis von 53.977 ?. In einer Betriebsprüfung schätzte das Steueramt den Brutto-Listenpreis zu den effektiven Anschaffungs- kosten des Fahrzeuges in Höhe von 78.900 und verwendete diesen Betrag als Bewertungsgrundlage für die sogenannte 1%-Regel.

Der maßgebliche inländische Listenpreis ist nach Ansicht der FG Niedersachsen der Kaufpreis des Einführers. Die private Nutzung ist nach dem Wortlaut des Gesetzes zum "inländischen Listenpreis zum Erstzulassungszeitpunkt zuzüglich der Gebühren für Sonderausstattungen inklusive Mehrwertsteuer" zu führen. Der Brutto-Listenpreis im Inland ist die unverbindliche Verkaufsempfehlung des Fahrzeugherstellers am Tag der erstmaligen Zulassung des im Inland eingesetzten Modells.

Diese Bruttolistenpreise sind auch für importierte oder reimportierte Fahrzeuge aus dem In- und Ausland maßgebend. Wenn das Fahrzeugmodell jedoch in Deutschland nicht verfügbar ist, wird der Listenpreis geschätzt. Inwieweit eine solche Abschätzung vorzunehmen ist, geht aus den früheren Verwaltungsvorschriften nicht hervor. Der Schätzwert darf sich nicht auf die unverbindliche Preisempfehlung des US-Herstellers durch Währungsumstellung beziehen.

Stattdessen muss sich der Listenpreis am Markt Deutschland ausrichten. Der Anschaffungspreis eines eingeführten Fahrzeugs sollte dann die Bemessungsgrundlagen für den einzelnen Nutzen der Privatfahrzeugnutzung realistisch widerspiegeln. Die Importeurin schätzte den Kaufpreis auf 75,999 Euro netto. Dieses Gerät war bereits bei der Erstregistrierung verfügbar und muss als Option bei der Kalkulation des Listenpreises berücksichtigt werden.

H. v. 79. 900 blieben für das Kfz-Haus 2. 901 als Händlerzuschlag, der Kaufpreis von 75. 999 Euro netto schien der FG Niedersachsen als Bewertungsgrundlage im Umfang der Abschätzung angebracht. Weil das Auto zu diesem Zeitpunkt für den hiesigen Bedarf zum ersten Mal nach dem Kauf in Deutschland einsatzbereit gewesen wäre.

Der Bundesfinanzhof hat sich im Rahmen des Revisionsverfahrens erstmalig mit der Abschätzung des heimischen Katalogpreises für ausländische Fahrzeuge zu befassen. Vor allem ist zu prüfen, ob der BFH auch den Händlerzuschlag von der Listenpreisfindung ausschließt.

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