Kaufvertrag Gebrauchtwagen

Verkaufsvertrag Gebrauchtwagen

Wenn ein Auto jedoch zwischen Privatpersonen verkauft wird, ist es wichtig, einen Kaufvertrag abzuschließen. Autokaufvertrag: Holen Sie sich Vorlagen für einen Autokaufvertrag für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Wenn der Verkäufer als Unternehmer auftritt (Autohändler, Fuhrpark), sollten Sie einen "Händler - Gebrauchtwagen -" anmelden. Ankaufsvertrag für ein Gebrauchtfahrzeug. Tips für den Kauf eines GebrauchtwagensDokumente und Kaufvertrag.

Einkaufsvertrag in der Schweiz

Bei einem Autokauf muss darauf geachtet werden, dass der Kaufvertrag rechtsgültig ist. Sofern der Anbieter oder Erwerber Vertragshändler ist, kann man davon ausgehen, dass ein Kaufvertrag vorlag. Wenn jedoch ein Fahrzeug zwischen Privatleuten gekauft wird, ist es notwendig, einen Kaufvertrag abzuschließen. Diese muss alle wichtigen Angaben beinhalten, um juristisch unbedenklich zu sein.

Die Adresse des Anbieters und die Adresse des Bestellers müssen komplett eingetragen werden. Um das Fahrzeug eindeutig identifizieren zu können, sollten zumindest die folgenden Angaben in einem Kaufvertrag enthalten sein: Im Falle von Gebrauchtfahrzeugen ist zu beachten, dass es sich nicht um ein Unfallwagen handeln kann (und wenn ja, sollte der Schaden detailliert aufgezählt werden).

Der Kaufvertrag wird von beiden Seiten am Ende mit Orts- und Datumsangabe unterzeichnet.

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Im Falle von Gebrauchtwagen hingegen verhandeln Anbieter und Abnehmer - also meist legale Laie - die vertraglichen Modalitäten. Sie versuchen mit allerlei Bestimmungen und Restriktionen, die Verantwortlichkeit für Defizite zu verlagern. Das Beste ist jedoch, alle Tücken in Bezug auf Verträge und Haftpflicht zu unterlaufen. Im Gegensatz zu privaten Anbietern können Autohäuser die Haftpflicht für an Privatleute verkaufte Gebrauchtwagen nicht ausklammern.

Für Schäden am Kraftfahrzeug haftet der Verkäufer für ein Jahr, das bereits am Tag der Auslieferung bestand. Die Beweislast ist umgekehrt: Im Zweifelsfalle muss der Verkäufer nachweisen, dass das Automobil bei der Fahrzeugübergabe nicht defekt war. Oftmals sichert sich der Handel mit einem Gebrauchtwagen-Zertifikat durch eine zugelassene Stelle (z.B. TÜV), die den Fahrzeugzustand zu einem gewissen Termin erfasst.

Einige Autohäuser wollen die Konstellation Unternehmer-Verbraucher umfahren, indem sie eine Einzelperson als Verkäuferin vorantreiben oder den Erwerber zum Kaufmann machen. Darüber hinaus besteht ein kommerzieller Vertrieb auch dann, wenn ein Unternehmen ein Fahrzeug "für einen Freund" ausgibt. Dies ist ein so genanntes Umgehungsgeschäft: Der Händler muss für Mängel haftbar sein und nicht z.B. der "Freund" als bloßer Veräußerer.

Alte Autos werden auf dem Gebrauchtwagen-Markt oft als "Hobbyfahrzeuge" verkauft, auch wenn sie noch in fahrbereitem Zustand sind. Aufgrund der versteckten Kennzeichnung als "Hobbyfahrzeug" kann der Autohändler jedoch die Gewährleistung für Fehler nicht ausschließen. Weil der Ausdruck oft im Gegensatz zu anderen Teilen des Vertrages steht: dass der Kunde das Fahrzeug zum Autofahren und nicht zum Handwerk kauft.

Stimmt dies mit einem gleichaltrigen, verkehrssicheren Fahrzeug überein, bedeutet dies, dass das Gebrauchtfahrzeug gemäß dem Zweck des Vertrages verkehrssicher sein muss. Bei Gebrauchtwagenhändlern reicht ein Hinweis auf die (gelesene) Laufleistung nicht aus. Stellt sich eine Differenz zwischen dem Tachometerstand und der Gesamtfahrleistung heraus, handelt es sich um einen Materialfehler, für den der kommerzielle Anbieter einzustehen hat.

Das ist z.B. der Fall, wenn sich das Gefährt in einem seinem Lebensalter und seiner Kilometerleistung angepassten Erhaltungszustand oder wenn der Anschaffungspreis dem eines vergleichbaren Fahrzeuges entsprich. Die ( "ungenaue") Bezeichnung des Fahrzeuges als Scheune darf der Käufer nicht dadurch begründen, dass er keine Sachmängelhaftung anstrebt.

Ein gebrauchtes Auto als "fahrbereit" zu bezeichnen, nur weil es auf der eigenen Welle verfahrbar ist, genügt nicht. Stattdessen garantiert der Auftragnehmer mit dieser Deklaration, dass das Auto für eine Generalinspektion nach 29 StVZO nicht als "straßenunsicher" einzustufen ist. Im Gebrauchtwagen-Kaufvertrag garantiert der Käufer mit der Aussage "fahrbereit" auch, dass das Auto über einen langen Zeitraum betriebsbereit ist.

Ein häufiger Streitpunkt beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist die Frage der Unfallsicherheit. Bei einem Gebrauchtfahrzeug kann der Erwerber in der Regel davon ausgehen, dass das Auto keinen größeren als einen "kleinen Schaden" hatte. Altautohändler sind nicht zur Untersuchung auf Schäden durch Unfälle verpflichtet. Sie müssen jedoch mindestens ihre Fahrgäste informieren, wenn sie ein Auto nicht auf zufällige Schäden überprüft haben.

Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs muss der Gebrauchtwagenhändler keinen Schaden melden, wenn dieser so gering war, dass er die Kaufentscheidung nicht angemessen beeinflussen kann. Als spezielles Qualitätssiegel beim Kauf eines Gebrauchtwagens wird das Label "TÜV neu" angesehen: Es wird keine zwei Jahre dauern, bis das Auto erneut gründlich geprüft werden muss. TÜV neu" bedeutet nicht, dass das Auto von Anfang an fehlerfrei ist.

Weil TÜV, Dekra und die anderen zugelassenen Sachverständigenorganisationen nur bei der HU überprüfen, ob ein Fahrzeug sicherheitstechnisch relevante Fehler aufweist. Die Geltendmachung von Ansprüchen gegen Sachverständige ist für den Auftraggeber in der Regel schwierig: Der Unterschied zwischen Mängeln und " natürlicher " Abnutzung im Gebrauchtwagen ist umständlich. Prinzipiell muss ein Auftragnehmer jeden erkennbaren Fehler melden, insbesondere wenn es sich um sicherheitstechnisch relevante Bauteile dreht.

Einkäufer, Anwälte und Juristen als technischer Laie haben in der Regel die Schwierigkeit, dass sie nicht einschätzen können, wie der Mangel eigentlich einzustufen ist.

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