Auto Totalschaden Restwert Verkaufen

Pkw Totalverlust Restwert Verkaufen

verkauft die HUK Ihr Auto über eine Restwertbörse. Gesamtverlust, wie z.B. Verkauf eines Fahrzeugs, Wiederbeschaffungswert?!

als der, der für das gleiche Fahrzeug beim Verkauf erzielt würde. richtig: Ein hoher Restwert macht das Auto nicht zu einem Gesamtverlust. Warum überhaupt weiterverkaufen, wenn es einen Totalschaden gibt?

Restwertverkauf des Unfallfahrzeuges nach Sachverständigengutachten | Straßenverkehrsrecht Nürnberg

Bei einem ( "wirtschaftlicheren") Totalschaden am Auto nach dem Schadensfall bestimmt der Sachverständige einen Restwert für das Auto, zu dem das Auto bei einem ortsansässigen Bergungshändler veräußert werden kann. Nach einigen Tagen/Wochen kommt die Unfallversicherung mit einem weiteren - natürlich höherwertigen - Restwert-Angebot, das in der Regel von einem nicht einheimischen Fachhändler kommt, und richtet sich nach diesem Restwert-Angebot.

Wenn Sie sagen, dass das geschädigte Auto bereits veräußert wurde, müssen Sie auf die eine oder andere Versicherungsgesellschaft hören, dass Sie gewartet hätten, bis die Versicherungsgesellschaft den Restwert angeboten hätte, bevor Sie es verkaufen. Wenn der Sachverständige einen Restwert bestimmt hat, können Sie sich für das Auto entschieden haben.

Niemand kann Sie bitten zu erwarten, bis Ihnen die Versicherungsgesellschaft ein weiteres Restwert-Angebot vorlegt.

Probleme mit dem Restwert eines Autos, das in einen Unfall mit Totalschaden verwickelt ist - Auto

Bevor ein Unfallfahrzeug mit Totalschaden verkauft wird, sollte der Restwert von einem Experten ermittelt werden. Solange die gegensätzliche Versicherungsgesellschaft nicht jemanden findet, der das Auto zu einem erhöhten Betrag kauft, muss der Anbieter nicht abwarten, so ein Gerichtsbeschluss. Wenn Sie ein Unfallfahrzeug mit Totalschaden verkaufen wollen, können Sie das Fahrzeug zu einem vom Gutachter festgelegten Restwert verkaufen.

Der Fahrzeughalter muss nicht auf ein Angebot der Versicherungsgesellschaft des Geschädigten verzichten, wie das Landesgericht Dresden entschieden hat. Hier hatte der Gutachter einen Restwert von 1.387 EUR festgelegt, das Unfallopfer wurde für 1.430 EUR verkauft. Der Versicherer wollte den Schaden jedoch nicht begleichen. Die Versicherungsgesellschaft hatte einen Käufer ausfindig gemacht, der 8.200 EUR für das Auto bezahlen wollte.

Die Versicherungsgesellschaft wollte diesen Wert von der Entschädigung einbehalten.

Fachanwältin für Straßenverkehrsrecht Stuttgart Tilo Neuner-Jehle

Sofortige Telefonauskunft: Der Verletzte kann das schadhafte Auto zu dem von einem Sachverständigen in einem Sachverständigengutachten ermittelten Restwert - mit entsprechender Bewertung - auf dem Regionalmarkt verkaufen. Es besteht keine Verpflichtung zur eigenen Marktrecherche und zur Nutzung von Angeboten der Restwertbörse. Sie muss dem Geschädigten auch nicht die Möglichkeit bieten, ein höheres Restwertangebot abzugeben.

Es geht um die Frage, ob der Verletzte im Falle eines Totalschadens sein Auto zu dem von seinem Gutachter festgesetzten Restwert oder - falls zutreffend - im Falle einer fiktiven Regulierung des Schadensfalls verkaufen darf, oder ob er abzuwarten hat, ob der Schadenversicherer ein eigenes höherwertiges Angebot vorlegt. Fast einstimmig ist die Auffassung der Justiz, dass der Verunglückte nicht auf ein Restwert-Angebot des Versicherers warten muss, sondern sein Auto unmittelbar zum Restwert verkaufen darf, der sich aus seiner Schadensaufnahme ergebe.

Hier kann sich der Verletzte auf seine Experten verlassen. Er ist nicht dazu gezwungen, den Kauf seines Unfallfahrzeuges aufzuschieben und abwarten, ob der Verletzer oder sein Versicherungsträger ein größeres Angebot unterbreitet. Die Geschädigten können ihr komplett beschädigtes Auto zu dem von einem von ihnen beauftragten Gutachter ermittelten Restwert verkaufen.

Erst wenn der Verletzte vor dem Verkauf ein größeres Restwert-Angebot vom Verletzer erhält, ist ihm dies zuzurechnen. Auch wenn der Verletzer ihn dazu auffordert, ohne gleichzeitig ein höherwertiges Angebot abzugeben, muss der Verletzte nicht auf den Verkauf verzichten. In jedem Fall dann, wenn der Gutachter drei Offerten für den Restwert auf dem jeweiligen Regionalmarkt feststellt und diese in seinem Sachverständigengutachten ausdrücklich genannt hat (BGH Urt.v. 13.10. 09 -VI ZR 318/08).

In jedem Fall war der Antragsteller befugt, das Auto sofort nach Eingang des Sachverständigengutachtens zu dem dort angegebenen Restbetrag zu verkaufen. Seitdem die Klägerin das Auto veräußert hat, trägt die Angeklagte die Nachweislast dafür, dass der Verletzte durch den Weiterverkauf seine Schadensminderungspflicht verletzte (BGH Urt.01. 09 - VI ZR 205/08).

Tätigt der Verunglückte einen Ersatzkauf, so hat er sich im Rahmen des 249 II S. 1 BGB zu halten, wenn er sein beschädigtes Fahrzeug zu dem vom Gutachter auf dem Regionalmarkt festgestellten Restwert verkauft. Im Falle eines Ersatzkaufs ist der Verletzte nicht dazu angehalten, die Haftpflichtversicherungsgesellschaft der Gegenpartei vor dem Verkauf des Unfallfahrzeugs über das Gutachten zu informieren oder gar der Haftpflichtversicherungsgesellschaft die Abgabe höherer Restwerte zu gestatten.

Verkauft der Verunglückte sein geschädigtes Auto für den von ihm beauftragten Gutachter, den er auf dem allgemeingültigen Regionalmarkt bestimmt hat, so erfüllt er in der Regel das Erfordernis der Einsparung. Die Geschädigten sind nicht dazu gezwungen, einen speziellen Absatzmarkt für Bergungskäufer im Netz zu nutzen.

Anderweitige Verwertungsmöglichkeiten zu einem über dem vom Gutachter angegebenen Wert liegenden Betrag, wie z.B. ein verbindliches Restwert-Angebot, dürfen vom Geschädigten nur dann in Anspruch genommen werden, wenn sie ihm vor dem Kauf unterbreitet wurden. Besteht für den Geschädigten kein Anlass, an dem im Gutachten festgestellten Restwert zu zweifeln, ist er nicht verpflichtet, vor dem Weiterverkauf des Unfallfahrzeugs die Schlichtung eines Restwertangebots durch die entgegengesetzte Versicherungsgesellschaft abwarten zu müssen.

Das liegt daran, dass der Verletzte so rasch wie möglich ein Ersatzwagen erwerben kann. Andernfalls kann sich die Situation ändern, wenn vor der Entsorgung des Fahrzeugs Restwerte angeboten werden. Bei einem Totalschaden (hier: Instandsetzungskosten bis zu 130 Prozent des Wiederbeschaffungswertes) muss der in einem Gutachten festgestellte Restwert in der Regel entsprechend den Ersatzkosten (Änderung des Artikels des Bundesgerichtshofs vom 06.03.2007 DAR 2007,325) von der Verrechnung abgezogen werden.

Restwertgutschrift - Warten auf Offert? Die Geschädigten sind verpflichtet, dem Entschädigungspflichtigen die Möglichkeit zu bieten, das Unfallfahrzeug zu einem besseren Preis zu verkaufen. Grundsätzlich kann sich der Verunglückte bei der Schadensfeststellung auf die Informationen (einschließlich der Restwertdaten) abstützen. Daher kann ihm ein Weiterverkauf des Unfallfahrzeugs zu diesem Restwert grundsätzlich nicht als Verletzung der Schadensminderungspflicht in Rechnung gestellt werden (§ 254 II BGB).

Abweichend hiervon ist der Einzelfall, wenn vor dem Kauf ein angemessenes Restwert-Angebot liegt. Die Frage war im konkreten Falle, in welchem Umfang die Verletzten vor dem Kauf auf ein Angebot des Versicherungsunternehmens zum Restwert warteten. Wenn der Sachverständige den Restwert des Unfallfahrzeugs abgeschätzt hat, kann der Verletzte diesen dementsprechend verkaufen; er muss nicht auf die angekündigten Restwert-Angebote des anderen Haftpflichtversicherers abwarten, zumindest nicht, wenn er ein begründetes Recht auf eine beschleunigte Beilegung hat.

Über die Bedeutsamkeit der Aufwendungen einer Betonersatzbeschaffung und eines im Falle einer fiktiven Schadensregulierung auf der Basis eines Gutachtens erreichten Betonrestwertes: Nach Ansicht des BGH kann der Versicherer den im Gutachten genannten erhöhten Restwert nicht in Abzug bringen, wenn der Unfallopfer mit angemessenen Maßnahmen nur einen leicht niedrigeren Restwert für sein Kraftfahrzeug erreicht.

Wird das Fahrzeug weiterhin mit einem Totalschaden genutzt, muss der Verletzte das Restwert-Angebot des Versicherungsunternehmens nicht über eine Internet-Börse widerlegen. Obwohl die Besonderheiten des Einzelfalls berücksichtigt werden mussten, dazu gehörte vor allem ein leicht erreichbares, vorteilhaftes Nutzungsangebot, stand es dem Geschädigten jedoch offen, sich auf den vom Gutachter nach den lokalen Verhältnissen bestimmten Restwert zu verlass.

Eine Verpflichtung zu einem Restwerthändler außerhalb des ihm zur Verfügung stehenden Regionalmarktes muss er nicht eingehen, da sonst eine volle Entschädigung nicht garantiert wäre. Anderenfalls würde der Verletzte bei einer Weiterverwendung und einem späteren eigenverantwortlichen Weiterverkauf das Risiko eingehen, aufgrund eines deutlich geringeren Kaufpreises eigene Mittel für den Erwerb des Ersatzfahrzeugs ausgeben zu müssen.

Das Angebot eines Restwertes im Zuge der Gesamtliquidation - über den Wert des vom Verletzten erlangten Gutachtens hinaus - ist irrelevant, wenn es nur dem Vertreter des Verletzten zugeleitet wird und dieser uns bereits darüber informiert hat, dass er nicht berechtigt ist, ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Der Verletzer muss den Nachweis erbringen und nachweisen, dass der Verletzte das Restwert-Angebot auch wirklich bekommen hat; wird dieser Nachweis nicht erbracht, bleiben die Gutachtenswerte des Verletzten unverändert.

Der Verzicht auf die Offenlegung von Restwert-Angeboten durch Anwälte verletzt nicht den guten Willen, vor allem nicht, wenn der Geschädigte oder sein Kfz-Haftpflichtversicherer bereits im Voraus darauf hingewiesen wurde, dass die Bevollmächtigung dementsprechend eingeschränkt ist.

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